Wirkungsgrad einer LED
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Wirkungsgrad einer LED


LED Lampen werden als extreme Stromsparer angepriesen und viele nutzen sie aus diesem Grund bereits gerne, doch die wenigsten von uns wissen, wie eine LED wirklich funktioniert und wie hoch Ihr Wirkungsgrad ist. Was ist der Wirkungsgrad einer LED überhaupt? Wir versuchen es hier Ihnen zu erklären.

Der Wirkungsgrad einer LED
Unter Wirkungsgrad versteht man genau genommen die Lichtausbeute eines Leuchtkörpers. Der einer LED liegt bei 90 %. Das heißt beinahe der gesamte Strom soll direkt in Licht umgesetzt werden. Ist das überhaupt möglich? Diese These lässt sich praktisch nicht stützen. Der Wirkungsgrad einer LED wird in Lumen pro Watt (lm/W) gemessen. Obwohl die LED sehr effizient arbeitet, ist die gute Energie- und ihr Wirkungsgrad durch eine lange technische Entwicklung erreicht worden. 1962 konnte die erste LED nur eine Wirkungsgrad von 0,1 lm/W erreichen. Die High-Power-LEDs von heute leisten 100 bzw. 120 Lumen pro Watt in ihrem alltäglichen Betrieb. Die Lichtausbeute oder Wirkungsgrad einer Lichtquelle beschreibt demnach, die Effizienz mit der die aufgenommene (elektrische) Energie in für uns wahrnehmbares Licht umgewandelt wird.

Was beeinflusst den Wirkungsgrad einer LED?
Der sichtbare Wirkungsgrad einer LED hängt von dem durch sie fließenden elektrischen Strom und der erzeugten Temperatur ab. Eine dauerhaft zu hohe Temperatur zerstört die LED, Um die erzeugte Temperatur zu reduzieren schaltet man vor jeder LED einen Vorwiderstand in einer Reihe. Die so produzierten LEDs haben eine lange Lebensdauer da die Temperaturentwicklung reduziert werden konnte. Sie können am Wechselstrom betrieben werden.

Wenn Sie eine LED kaufen, müssen Sie beachten:
Weiß leuchtende LEDs wurden in den letzen Jahren als neuartige Energiesparbirnen genutzt. Heute gibt es sie auch in Warmweiß, eine Farbe die dem Licht der alen Glühbirne entspricht. Diese Farbnuance ist für unser Auge angenehmer. In vielen Tests schneiden gute LED-Leuchtmittel bezogen auf ihre Farbneutralität besser als Energiesparlampe. Die Farbtemperatur, welche für den Weißton maßgeblich ist, steht auf der Packung und ist meist auch Teil der Angaben am Sockel der Birne Eine warm weiße Lampe besitzt die Farbtemperatur von 2700 Kelvin, die kalt weiße hat 6500 Kelvin. Eine weitere Angabe auf der Packung, die Ihnen hilft das Licht einer LED zu beurteilen, ist der Farbwiedergabeindex (CRI). Dieser sollte möglichst an dem Referenzwert 100 angesiedelt sein. Eine gute LED Birne hat die Lebensdauer von etwa 20 Jahren. Die Ausgabe zahlt sich aus!